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– Klitschko kannte Helden, die sich für europäische Werte opferten
– das Lager der „Helden“ – Gewerkschaftshaus wird abgerissen 
– Zeugenfang: Hotline für Zeugen des Maidan eingerichtet

Klitschko kannte „Helden.“ die sich für „europäische Werte“ opferten

Vitali Klitschko trifft sich erneut mit „seinen“ Jungs von der „Bild“ auf dem Maidan! Nun ist er aber Bürgermeister von Kiew und kein Held auf dem Maidan mehr. Er erklärt den Reportern doch ernsthaft, dass die jungen Menschen damals sogar bereit waren ihr Leben für „europäische“ Werte zu opfern.

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Er sagt das so, als wäre die EU der Ukraine jetzt etwas schuldig, denn immerhin waren das die „ersten“ Toten in der Geschichte der EU, die freiwillig für die EU starben, so zumindest Klitschko. Offenbar hat der gute Mann zu viel schwarzen Qualm -der Anfang des Jahres, von seinen „Helden“ in Brand gesteckten Autoreifen- eingeatmet.  Man weiß ja, dass das nicht gesund sein soll.

(P.S: .. ich hoffe, ich muss nie wieder ein Video mit großem Bild-Logo hier einfügen, das schmerzt meinen Augen! )

Was er der Bildzeitung jedoch nicht erklärte ist Folgendes: 

Die Jungs auf dem Maidan wussten nicht wirklich etwas mit Begriffen wie „europäische Werte“ anzufangen. Vielleicht hatten Einige durchaus die Motivation, „die Dinge im Land ändern zu wollen“, aber im Großen und Ganzen war der Maidan eine gut organisierte und vor allem finanzierte Veranstaltung, wie wir ja mittlerweile alle wissen. Oder wo sind die 5 Mrd. Dollar geblieben, die Amerika gesponsert hat?

Werfen wir also mal einen Blick zurück und begeben uns in den Januar 2014. Wie war das nochmal mit den „Helden des Maidan“? … gestorben für die EU?..hmm

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Und wie war das nochmal mit den Emails, die man von Klitschko geleakt hatte? Hier kann man alle nochmal genau nachlesen, vielleicht sollte man sie den Herrn K. nochmal zur Erinnerung schicken, er scheint ja so vergesslich zu sein!

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Ehemaliges Hauptquartier der Maidan-Protestbewegung wird abgerissen

Was Klitschko auch nicht erwähnte ist die Tatsache, dass ER nun beschlossen hat, das Gewerkschaftshaus abreisen zu lassen. Wir erinnern uns, in diesem Gebäude brach ein Feuer aus und es verbrannten nach offiziellen Angaben ca. 70 Menschen, inoffiziell waren es fast 200, die in dem Gebäude starben.

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Immerhin war es das  Hauptquartier der Protestbewegung und diente vor allem den Klitschko-Jungs des Maidans als Dauerlager. In diesem Haus sollen sich unschöne Ereignisse zugetragen haben, bis heute ist nicht geklärt, wie das Feuer entstehen konnte, zumindest waren die Jungs der Berkut-Einheit weit genug weg vom Gebäude, dass man sie diesmal wohl definitiv ausschließen kann und alle anderen Möglichkeiten interessieren wohl niemanden!

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Jetzt sorgt also Herr Klitschko ganz persönlich dafür, dass die Ereignisse des Maidans nie vollständig aufgeklärt werden können. Zufällig sind auch die Bäume auf dem Platz verschwunden, die von den Kugeln der Scharfschützen in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Zeugen werden jetzt an die (Hot)Line genommen

Aber die Krönung des Ganzen ist eine extra eingerichtete Hotline „für die Zeugen des Maidans“. Dort sollen sich all die Menschen melden, die genau beobachtet haben, was sich auf den Maidan zugetragen hat. Begründet wird das alles damit, dass die Familienangehörigen der Opfer des Maidans einen eigenen Anwalt mit der Klärung der Vorfälle beauftragt hätten und eine Aufklärung verlangen.

Achso, man will also aufklären?! Warum nimmt man dann jetzt ehemalige „Gruppenführer“ des Maidans unter fadenscheinigen Vorwänden fest und macht ihnen den Prozess? Alle Unterlagen über die Vorgänge auf dem Maidan wurden angeblich noch von den Janukowitsch-Regierungsbeamten verbrannt. Ich frage mich nur wo, im Feuer des Maidan? Vor den Aussagen der Strippenzieher muss man sich keine Sorgen machen, denen hat man überall gute Posten in der Politik verschafft und die Berkut-Soldaten des Maidan sind längst nach Russland. Also keiner mehr da, der ernsthaft gefährlich werden könnte! Außer die Zeugen, die man bis jetzt noch nicht kennt.

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Aber das soll sich nun ändern, denn jetzt darf angerufen werden. Das Gute daran ist, man darf auch anrufen, wenn man einen kennt der ein Zeuge ist. Somit kann man also nie sicher sein, ob nicht der Nachbar dafür sorgt, dass man sein Weihnachten nicht zu Hause verbringen wird, falls man zufällig ein Zeuge des Maidans war. Böse Stimmen behaupten, dass man so nach und nach alle Zeugen beseitigen wird, bis die „totale Demokratie“ in Kiew hergestellt ist.

Die Wahrheit vom Maidan ist doch längst kein Geheimnis mehr

Denn es waren doch die „eigenen“ Leute, die sie verkündet haben. Hätte man ihnen doch einfach mal zugehört und dann hätte man die Aussagen der „Ärzte des Maidans“ zu Protokoll nehmen können. Dann wüsste man nämlich, dass diese Ärzte von 780 Opfern auf dem Maidan gesprochen haben. Das -wohlgemerkt- ist lediglich die Anzahl der Toten, die in den Krankenhäusern und Leichenhallen auch ordnungsgemäß „registriert“ wurden!

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Wie viele sind aber ohne Registrierung verschwunden und warum arbeitete das Krematorium in Kiew Tag und Nacht, während es vom rechten Sektor besetzt wurde, unter dem Vorwand: die von Sicherheitskräften begangenen Massaker in Kiew in der Zeit vom 19. Januar bis 22. Februar 2014 zu untersuchen.“?

Diese Fragen wären sehr einfach zu klären, wenn man sie denn klären wollte! Eine sehr gute Zusammenfassung über die Vorfälle auf dem Maidan findet man HIER.

Damit ist das Kapitel Maidan wohl beendet!

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